Happyend nach Achterbahnfahrt

Schiedsrichter: Tim Erik Felipe SchwechheimerLinienrichter: Jonathan Prophet, Ole Ehlers
Zuschauer: 195
05 gewinnt durch Jokertor spät in der Nachspielzeit gegen Lehndorf
Spielbericht vom 22. September 2026
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Was für ein Schluss im Maschpark: Wir schlagen den Lehndorfer TSV mit 4:3 und feiern damit einen Last-Minute-Sieg, der an Spannung kaum zu überbieten war. Dreimal lag 05 vorne, dreimal schien der Sieg greifbar. Doch unsere Gäste kamen immer wieder zurück – bis Elias Stock in der vierten Minute der Nachspielzeit doch noch für das Happyend sorgte.
Dabei erwischte 05 den besseren Start. In der 11. Minute setzte sich Jannis Wenzel an der Strafraumkante durch und bediente Maximilian Herwig, der frei vor dem Tor blieb und eiskalt zum 1:0 einschob.
Die Antwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite war Konradt zur Stelle und erzielte den Ausgleich. Doch wir blieben dran – und schlugen noch vor der Pause zurück: In der 30. Minute war es erneut Herwig, der nach guter Offensivaktion zum 2:1 traf. Sein zweiter Treffer an diesem Nachmittag.
Nach dem Seitenwechsel bot sich mehrfach die Chance, den Vorsprung auszubauen. Herwig scheiterte am Lehndorfer Schlussmann, Peters traf aus Abseitsposition, und auch weitere Angriffe brachten zunächst nicht den erhofften dritten Treffer.
Stattdessen schlugen unsere Gäste zurück. In der 71. Minute gab es Elfmeter für Lehndorf, Franke blieb vom Punkt cool und stellte auf 2:2.
Doch wir hatten noch eine Antwort. In der 76. Minute setzte Ingmar Peters nach einem Angriff nach und brachte den Ball im zweiten Versuch über die Linie. 3:2! Sein elfter Ligatreffer für Schwarz-Gelb – Wahnsinn!
Die Schlussphase wurde dann zur echten Achterbahnfahrt. Lehndorf warf noch einmal alles nach vorne und kam in der 89. Minute durch Giesecke tatsächlich zum 3:3.
Trotz des erneuten Ausgleichs ging noch einmal ein Ruck durch unser Team.
Die vier Minuten Nachspielzeit waren fast schon abgelaufen, als der Ball noch einmal in den Lehndorfer Strafraum kam. Elias Stock blieb hartnäckig, setzte sich durch und stocherte den Ball über die Linie.
4:3! In der vierten Minute der Nachspielzeit!
Der Jubel war riesig – und trotzdem war die Partie noch nicht ganz vorbei. Und dann wurde es tatsächlich noch einmal brandgefährlich: Im wirklich allerletzten Angriff kam Lehndorf noch einmal gefährlich vor unser Tor. Eine Grätsche knapp vor der Linie verhinderte den Ausgleich – buchstäblich in allerletzter Sekunde. Danach war dann wirklich Schluss!
Die Erleichterung war anschließend überall zu spüren. Spieler und Verantwortliche feierten gemeinsam auf dem Platz diesen völlig verrückten Heimsieg.
Trainer Jan Baruschka fand nach Abpfiff klare Worte: „Wir haben wieder die Chancen, um nach der Halbzeit auf 3:1 zu erhöhen, und das machen wir einfach nicht. Dann hören wir hinten raus auf, Fußball zu spielen. Wir müssen einfach mal vorher den Sack zumachen.“
Gleichzeitig hob er die Moral der Mannschaft hervor: „Die Moral und die Stimmung in der Truppe ist einfach top. Deswegen ziehen wir solche Spiele dann auch noch mal in der 94. Minute.“
Ein wichtiger Faktor dabei war erneut die Breite des Kaders. Noah Tacke brachte nach seiner Einwechslung viel Stabilität ins Spiel, Müller sorgte für mächtig Schwung – und Elias Stock avancierte mit seinem späten Treffer zum Matchwinner. Das oft betonte Gleichgewicht im Kader hat damit wieder einmal geliefert. Auch das Trainerteam um Jan Baruschka und Diederich bewies erneut ein glückliches Händchen bei den Einwechslungen.
Mit dem 4:3 bleibt die Mannschaft in der Liga weiterhin ungeschlagen. Zu Hause sind wir weiterhin ohne Punktverlust. Wettbewerbsübergreifend steht nach zehn Spielen noch keine Niederlage zu Buche.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht. Am kommenden Samstag wartet mit dem MTV Gifhorn die nächste schwierige Auswärtsaufgabe. Nach einem zunächst holprigen Saisonstart haben die Gifhorner zuletzt besser in die Spur gefunden und kommen immer besser ins Rollen. Für uns heißt es also: weiterarbeiten, weiter dranbleiben – und die starke Serie auch auswärts fortsetzen.












